Banner

Damen 1 Bayernliga (19.03.2017) Keine Punkte aus Unterfranken
Es war halt nicht der Tag der ASV Damen, mit einer 25 : 16 Niederlage mussten sie die Rückreise von der DJK Rimpar antreten. Die Schwäche des Tages begann bereits in der 1. Minute, als Sarah Gramenz den ersten Strafwurf für Dachau nicht verwandeln konnte. In der ersten Halbzeit wurden dann noch drei weitere vergeben, insgesamt scheiterten die ASV Damen sechs mal vom Punkt. So ging eben die Heimmannschaft mit 1 : 0 in Führung. Zwar konnte Dachau noch einmal ausgleichen, aber dann nahm doch die DJK das Heft in die Hand und baute den Vorsprung langsam aber stetig aus. Bis auf fünf Tore hatte sich Rimpar in der 20. Minute beim 11 : 6 nach vorne gebracht. Bis zur Halbzeit konnte Dachau nochmal auf 13 : 10 verkürzen, so war das Spiel eigentlich noch nicht entschieden. Selbst 3 Minuten nach dem Wiederbeginn waren es beim 14 : 11 immer noch nur drei Tore Differenz. Dann folgten allerdings Minuten, in denen der DJK viel, dem ASV nichts gelang. Sechs Tore in Folge musste Dachau hinnehmen, der Spielstand bei 20 : 11 angekommen, 45 Minuten gespielt, das Spiel war gegen den ASV gelaufen. In der noch verbleibenden Spielzeit konnten dann beide Mannschaften noch fünf Tore erzielen, das letzte Tor des Tages durch Simone Unger, aber an der Niederlage änderte sich eben nichts mehr.

Stenogramm:
Annika Hangleiter (TW), Laura Cuperus (TW), Sonja Bloos , Simone Unger 5, Lisa Schneider 1/1, Franziska Spatz 3, Sarah Gramenz 1, Sarah Werthmüller, Conny Karg 1, Stephanie Unger 3/2, Steffi Weber 2
Herren 1 Landesliga (26.03.2017) Ein Punkt, der keinem so wirklich hilft
Die ersten Herren des ASV Dachau konnten am vergangenen Wochenende erstmals wieder punkten, haben sich aber für eine gute Leistung nicht doppelt belohnen können. Gegen die Reserve des TSV Friedberg kassierten die Stadtwaldherren mit der Schlusssirene den Ausgleichstreffer (13:15;28:28).

Die Truppe der beiden Trainer Gerald Schwarz und Michael Stehr stand ähnlich wie der ASV zu diesem Zeitpunkt der Saison unter Druck, eine Niederlagenserie von fünf Spielen am Stück brachte die junge Friedberger Reserve bis in die untere Tabellenregion. Im Spiel gegen die Gäste vom Stadtwald wollten die Herzogstädter endlich wieder einen Erfolg für sich verbuchen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Mit vier Niederlagen in Serie traten die Stadtwaldherren in Friedberg an, die sich das gleiche Ziel vorgenommen hatten. Ohne langes Abtasten ging es rein in die Partie, beide Mannschaften legten prompt ihre Nervosität ab und kamen ähnlich gut ins Spiel (2:2). Friedberg hatte in der Anfangsphase die Oberhand, ging stets mit ein, zwei Toren in Führung, ohne jedoch weiter davonziehen zu können (4:2). Die Gäste hielten gut mit, überzeugten mit ihrem Tempospiel und schlossen hochprozentig ab (6:6). In der Folge entwickelte sich ein offener und ausgeglichener Schlagabtausch, der teilweise von technischen Fehlern geprägt war, die dann wohl doch der Nervosität geschuldet waren (10:10). Gute fünf Minuten vor Schluss stand es weiterhin Unentschieden (12:12), ehe es die Stadtwaldherren schafften, in der Abwehr Beton anzurühren und sich durch schnelle Gegenstöße die erste Führung zu erspielen (12:15). Der letzte Treffer blieb dem Gastgeber vorbehalten, bevor es nach unterhaltsamen dreißig Minuten in die Kabinen ging (13:15).

Die Mannen von Trainer Martin Haider wollten da weitermachen, wo sie aufgehört hatten. In der Abwehr fand man auch dank eines stärker werdenden Torhüters mehr und mehr ins Spiel und die Ballgewinne wurden konsequent genutzt. So blieb der Abstand zwar zunächst noch bestehen (15:17), doch mit drei Toren in Folge erarbeiteten sich die Gäste die höchste Führung der Partie (15:20). Eine Auszeit der Heimsieben war die Folge, die zunächst Früchte tragen sollte (17:20). Und auch in der Folge hatte diese Auszeit eine kleine Wirkung auf die Gäste, denn die Abwehr wies zu große Lücken auf und im Angriff hatte man nicht mehr die Durchschlagskraft wie zuvor. Zehn Minuten vor dem Ende stand das Spiel somit auf Messers Schneide (22:23). Die Stadtwaldherren rappelten sich wieder auf, verdichteten die Deckung und fanden auch im Angriffsspiel endlich wieder Mittel und Wege, den Abwehrverbund des Gastgebers zu überwinden (23:26). Diesen Vorsprung konnten die Gäste bis zweieinhalb Minuten vor Schluss verteidigen (25:28), ehe eine doppelte Unterzahl für den Anschluss und eine einfache Unterzahl für den unmittelbaren Anschlusstreffer sorgte (27:28). Im Angriff leisteten sich die Gäste dann einen technischen Fehler, dadurch hatte der TSV den letzten Angriff auf seiner Seite. Und der sollte schließlich auch denkbar knapp verwertet werden, denn kurz vor Ertönen der Schlusssirene erzielte die Reserve des TSV Friedberg den Ausgleich (28:28).

Die ersten Herren standen ob des Spielverlaufs mit gesenkten Köpfen in der Halle, zwar war die komplette erste Hälfte ausgeglichen, doch mit der zweiten Halbzeit hätten sich die Stadtwaldherren einen doppelten Punktgewinn verdient gehabt. Mit dem einen Punkt kann keine der beiden Mannschaften sonderlich etwas anfangen, Ziel ist es, dieses Spiel schnellstmöglich abzuhaken, den Punktgewinn als Gewinn zu sehen und sich so schnell wie möglich auf das kommende, wichtige Heimspiel gegen den TSV Simbach vorzubereiten. Die Stadtwaldherren zeigten eine couragierte Leistung, am Ende gab zuviel Nervosität und die fehlende Abgeklärtheit den Ausschlag.

Die ersten Herren des ASV Dachau bedanken sich für die vielen mitgereisten Zuschauer und Fans, die für eine tolle Kulisse gesorgt haben. Danke!

Für den ASV spielten: David Braun und Valentin Hagitte im Tor; Maximilian Hauß (1), Michael Grund (3), Ludwig Streller (1), Alexander Meckl (3), Julian Hagitte (5/2), Matthias Fuchs (10), Tobias Urban (3/2), Benedikt Hagitte (2), Finn Rohmert, Kilian Schwalbe, Ferdinand Hauß und Matthias Hauß.
Damen 2 Bezirksoberliga (18.03.2017) Ein sicherer Sieg an der Sempt
Die zweiten Damen des ASV Dachau haben auch ihr Auswärtsspiel bei der SpVgg Altenerding erfolgreich absolviert. Sie siegten mit 32 : 20 und halten damit die Tabellenspitze. Von Anfang an gingen die Stadtwalddamen konzentriert zu Werke und zeigten den Gegnerinnen eindrucksvoll, dass sie als Sieger aus der Halle gehen wollten. Aus einer stabilen Deckung heraus wurden Bälle gewonnen, durch schnelles Umschalten in den Angriff wurden Tore erzielt. Auch aus dem Positionsspiel kam der ASV durch druckvolles Spiel und erfolgreich abgeschlossene Spielzüge immer wieder zu Treffern. Entdeckte Altenerding doch mal eine Lücke in der Abwehr, so hatten die Damen einen sicheren Rückhalt durch ihre Torhüter, die beide durch Paraden glänzten. Auch vom Punkt gelang der Mannschaft einen 100%ige Ausbeute. Vom 3 : 0 über 9 : 2 und 11 : 3 führte der Weg zum 18 : 7 Pausenstand. Das Tempo behielten die Damen auch in der zweiten Halbzeit bei, erst als sie in der Mitte der zweiten Halbzeit auf einen 3 : 3 Deckungsvariante umstellten und im Angriff nicht mehr ganz so souverän agierten, konnte Altenerding Ergebniskosmetik betreiben. Fazit der Trainer: „Insgesamt eine tolle Mannschaftsleistung. die Mannschaft hat sowohl in der Abwehr als auch im Angriff umgesetzt, was im Training erarbeitet wurde.“

Stenogramm:
Elisabeth Grenzmann TW), Mirjam Köhler (TW), Marina Hoffmann, Isabell Gebhardt 2, Anna Rauh 1, Judith Bürger 1, Bibi Necula 3, Isabel Huber 1, Belinda Morgott 7/4, Vanessa Werner 6/2, Hannah Hauger, Isabelle Morgott 3, Sarah Werthmüller 4, Eva Walk 4
Herren 2 Bezirksliga (26.03.2017) Und täglich grüßt das Murmeltier
Am vergangenen Sonntag empfingen die 2. Herren den SC Eching zum Topspiel der Bezirksliga an diesem Wochenende am Stadtwald. Man hatte sich auf ASV-Seite einiges vorgenommen und hatte auch noch den deutlichen Sieg in Altenerding im Rücken, der eigentlich für großes Selbstvertrauen hätte Sorgen müssen.
Was dann aber vor allem in den ersten 20 Minuten der Partie los war, gibt auch einen Tag nach der Niederlage noch Rätsel auf. Man spielt bisher eine überragende Saison, hatte bisher erst ein richtig schlechtes Spiel abgeliefert und konnte in jedem Spiel durch Geschlossenheit, Einstellung und Kampfgeist überzeugen. Doch genau diese Attribute fehlten in den ersten 20 Minuten.
In Altenerding war es noch die starke Abwehr und die gute Absprache im Mittelblock, sowie das schnelle Umschaltspiel, das den Weg zum Sieg ebnete, doch auch diese Dinge wollten in den ersten 20 Minuten nicht klappten. Letzteres leider über die gesamte Spielzeit nicht. Eching kam dementsprechend besser in die Partie und konnte so sehr schnell einen Vorsprung herausspielen und so lag man nach 15 Minuten mit 6:12 hinten. Völlig verdient. Dann wurde das Spiel von der schweren Verletzung von Quirin Westermaier überschattet, der sich wie sich leider herausgestellt hat, einen Riss des vorderen Kreuzbandes zugezogen hat. Schlechter Start in die Partie, schwere Verletzung, es gibt kaum schlechtere Kombinationen um sich wieder aufzuraffen und zurück zu kämpfen.
Aber man stabilisierte sich und konnte die nächsten 5 Minuten ausgeglichen gestalten und als wäre nicht schon genug schief gelaufen, kassierte man in der 20. Minute eine selten dämliche rote Karte. Dies bedeute nicht nur 2 Minuten Unterzahl, sondern auch eine mögliche Option weniger im Mittelblock, sowie noch weniger Druck aus dem Rückraum. Es lief eigentlich alles für Eching.
Doch in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit kam der gewohnte Kampfgeist zurück und so konnte man bis zur Halbzeit auf 12:16 verkürzen.
Dass 4 Tore im Handball nichts sind, das war klar. Und man erinnerte sich an diverse Spiele in dieser Saison, als man zur Halbzeit ebenfalls 4 oder 5 Tore zurücklag, die man am Ende dann gewinnen konnte.
Und es schien auch diesmal so zu kommen. Man zeigte sich endlich von seiner guten Seite. Die Abwehr stand und vorne spielte man überlegt zu Ende und so schien das Spiel beim 16:17 nach 38 Minuten wieder offen zu werden. Doch die Chance zum Ausgleich wurde leider freistehend vergeben. Beim 17:18 hatte man nochmals die Chance auszugleichen, doch in dieser Phase verlor der Schiedsrichter leider seine Linie. Gab er vorher auf beiden Seiten für weniger Berührung 7m, blieb hier 3mal in Folge der Pfiff verwehrt. Es war keine direkte Fehlentscheidung, 7m wäre aber aufgrund seiner vorherigen Linie nur logisch gewesen. Eching nutzte dies aus, stabilisierte sich wieder und zog so wieder schnell auf 19:22 davon. Man ließ sich trotzdem nicht hängen und bis zum 24:27 war man noch in Schlagdistanz. Doch am Ende fehlten leider die Körner, nochmal eine Schippe drauf zu legen, wie es in der Rückrunde schon oft der Fall war. Der Mittelblock musste durchspielen, bedingt durch die Verletzung und dummer Rote Karte, im Angriff fehlte wurfgewaltige Entlastung. 2 einfache Fehler, 2 Konter von Eching und spätestens hier war das Spiel beim 24:29 dann gelaufen. Die letzten 4 Minuten spielte man noch in offener Manndeckung. Ob man nun mit 3 4 5 oder mit 10 verliert war am Ende egal.
Am Ende fiel der 26:34-Sieg für Eching zwar vielleicht um 3 4 Tore zu hoch aus, aber Eching gewann an diesem Tag verdient und bleibt so im Aufstiegsrennen dabei. Es war leider fast wie im Hinspiel. Die gewohnten Stärken blitzten nur phasenweise auf, in der engen Phase die ein oder andere Entscheidung gegen dich, dazu 5 6 100%ige Fahrkarten, sowie 4 vergebene 7m und am Ende verlierst du hald so ein Spiel.
Hätte man nur ansatzweise so gespielt wie gegen Altenerding in der Vorwoche, dann wäre der Sieg mehr als drin gewesen.
Aber hätt´ da Hund ned g´schissen, hätt´ er an Hasen a kriagt.

Es ist nichts passiert. Man ist weiter Dritter und hat immer noch alles in der eigenen Hand, doch dafür muss in den letzten 4 Spielen wieder eine Leistungssteigerung her. Denn 20 bis 30 Minuten akzeptabler Handball werden auch dort nicht reichen. Die nächsten 3 Spiele gewinnen und man bekommt vermutlich sein Endspiel um den möglichen Aufstieg gegen Moosburg am letzten Spieltag zu Hause. Diese Tatsache sollte in den verbleibenden 4 Wochen genug Motivation sein.

Für den ASV spielten:
Dlask, Pröll (Tor)
Darling (1), Konwitschny (1), Zeiner, Hubrich (3), Gierke (9/4), Hornung (2), Westermaier, Michels, Pscherer (2), Hutterer (2), Stöckl (6/1), Ehleiter
Damen 3 Bezirksliga (26.03.2017) Den zweiten Tabellenplatz mit einem Sieg bestätigt
Die dritten Damen haben auch ihr letztes Spiel der Saison erfolgreich absolviert und sich mit einem 22 :16 gegen die SpVgg Erdweg durchgesetzt. Dachau erzielte zwar durch Janine Klapproth das erste Tor, doch dann ging erstmal Erdweg mit 2 : 1, später mit 3 : 2 in Führung. Julia Schlämmer glich zum 3 : 3 aus und dann legte Dachau zu, zweimal Kathi Reich, Sandra Sting und Laura Westermeier, es stand nach 11 Minuten 7 : 3 für den ASV. Die Führung gaben die Damen vom Stadwald nun auch nicht mehr her. Erdweg gab sich aber nicht auf, kämpfte geschickt weiter, konnte den Rückstand bis zur 26. Minute dann mal wieder auf zwei Tore reduzieren. Dennoch die letzten Minuten der ersten Halbzeit reichten Dachau um auf den Pausenstand von 13 : 8 zu stellen. Die zweite Halbzeit war dann mehr oder weniger ausgeglichen, mal hatte Dachau einen Lauf, erhöhte auf 17 : 10, dann kam Erdweg wieder auf, verkürzte später auf 19 : 14. Hätte nicht Isabella Galter zwischen der 46. und 48. Minute zwei Konter entschärft, dann wäre es vielleicht sogar noch spannend geworden. So stellten Viktoria Reitner mit einem weiteren Tor von der Außenposition und Tabea Braun vom Kreis den 7 Tore-Vorsprung wieder her. Da waren nun auch schon 52 Minuten gespielt. Das letzte Tor zum 22 : 16 Endstand war dann ein Strafwurf der Gäste. Mit diesem Erfolg ist der zweite Tabellenplatz bestätigt worden, jetzt heißt es für die dritten Damen abwarten, ob sie den damit möglich gewordenen Aufstieg in die Bezirksoberliga auch wahrnehmen kann.

Stenogramm:
Isabella Galter (TW), Mirjam Köhler (TW), Laura Westermeier 1, Viktoria Reitner 4, Jennifer Bloos, Jessica Zollo, Iris Schweiger 1, Brigitte Hauß, Valea Kreijkamp, Sandra Sting 5/1, Julia Schlämmer 3, Tabea Braun 3, Janine Klapproth 1, Katharina Reich 4
Herren 3 Bezirksklasse Vorbericht SpVgg Erdweg - ASV 25.03.17 18:30 Uhr
Am Samstag den 25.03.17 gastiert der ASV Dachau um 18:00 Uhr bei der SpVgg Erdweg. Nach der Auflösung der HSG Glonntal tritt die SpVgg wieder eigenständig im Wettbewerb an und bekleiden aktuell den 3.ten Tabellenplatz. Nach der Beendigung der Spielgemeinschaft mussten sie zwangsläufig den Weg in die unterste Liga antreten aber haben noch alle Chancen einen Relegationsplatz zu erreichen, dies setzt einen Sieg gegen die punktgleichen Gäste voraus. Personell wird der ASV geschwächt in die Partie gehen da sich einige Leistungsträger mittlerweile längerfristig verletzt haben. Inwieweit dies kompensiert werden kann, wird sich im Spielverlauf zeigen. Wobei wie im letzten Spiel als man sich eine 45 Minuten dauernde schöpferische Pause gönnte, wird man sich in diesem Spiel nicht erlauben können.
Damen 4 Bezirksklasse Vorbericht ASV Dachau - MTV Ingolstadt
Herren 4 Bezirksklasse (12.03.2017) Vierte Herren betreiben Wiedergutmachung
Die vierten Herren des ASV Dachau empfingen am vergangenen Wochenende die erste Mannschaft des MBB SG Manching. Im Hinspiel musste man die bis dato höchste Niederlage einstecken und lieferte zudem auch eines der schlechtesten Saisonspiele ab. Es war als Wiedergutmachung angesagt.

Zu Beginn der Partie war davon allerdings wenig zu spüren und die Dachauer taten sich sichtlich schwer ins Spiel zu kommen. Die Angriffe wurden träge und ohne echten Spielfluss vorgetragen und wenn man zum Abschluss kam, wurden auch gute Torchancen nicht genutzt. So sah man sich nach 15 Minuten bei gerade einmal 3 erzielten Treffern bereits mit einem vier Tore Rückstand konfrontiert, was den Trainer der Heimsieben zur ersten Auszeit zwang. In der Folge wurden die Angriffe etwas besser vorgetragen, der Rückstand konnte allerdings zunächst nur gehalten werden, was schließlich zum 9:12 Halbzeitstand führte. Passend zur spielerischen Leistung, verletzte sich auch noch Max Mooseder schwer an der Wurfhand und musste noch in der Halbzeit ins Krankenhaus gebracht werden. Wir wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung!

Offenbar schien der Trainer des ASV Dachau in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden zu haben, denn die Heimmannschaft kam nun deutlich schwungvoller aus der Kabine, als noch zu Beginn der Partie. Endlich wurde mit etwas Tempo gespielt und die guten Rückraumschützen der Dachauer über die zweite Welle ins Spiel gebracht. Da aber auch die Manchinger gerade im Angriff dagegen hielten, blieb es zunächst bis zum 17:20 beim 3 Tore Rückstand. Dann gelang es der Vierten durch eine kurze Deckung gegen Manchings besten Schützen, die Gäste aus dem Konzept zu bringen. Mit einem 6:0 Lauf drehte man die Partie und zog auf 23:20 davon. Manching konnte sich im Anschluss stabilisieren und den Rückstand immer wieder auf zwei Tore verkürzen. Die Dachauer wollten sich den Sieg aber nicht mehr nehmen lassen und fanden immer die passende Antwort. Auch von einer offenen Manndeckung ließ sich die Heimmannschaft nicht mehr beeindrucken und brachte den Vorsprung souverän über die Zeit. Mit einem verdienten 30:27 Sieg, gelang es somit punktetechnisch wieder zu Manching aufzuschließen und somit das Rennen um den zweiten Platz wieder offen zu gestalten.

Trainer ASV Dachau: "Am Ende haben wir aufgrund der zweiten Halbzeit einen verdienten Sieg eingefahren. Die Mannschaft wollte unbedingt die Hinspielniederlage wett machen, was man ihr vor allem gegen Ende der Partie angemerkt hat. Dennoch haben wir uns wieder unnötig in eine schwierige Lage gebracht. In der ersten Halbzeit haben wir im Angriff überhaupt nicht zusammen agiert und Abschlüsse gab es nur aus Einzelaktionen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann über die zweite Welle schnelle und einfache Tore erzielt und auch im Positionsangriff mit Struktur bis zur Chance gespielt. Das Ergebnis waren 21 Tore in der zweiten Halbzeit, im Gegensatz zu 9 Toren die das Ergebnis von Standhandball in der ersten Halbzeit waren. Ich denke es ist offensichtlich was erfolgsversprechender ist."

Es spielten für den ASV Dachau: Andreas Häcker und Wolfgang Mölzer im Tor, Martin Reuss, Max Mooseder, Felix Eßlinger, Benjamin Thätter, Andreas Nastoll, Nico Loderer, Sebastian Mehlhase, Josef Eisenmann, Mario Putnik, Norbert Hanauer, Johannes Hamann, Stefan Gyüge