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Damen I BYL 26.04.09 : TV Weidhausen - ASV Dachau 26:38 |
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veröffentlicht am 28.04.2009 von SZ/sro
Stabile Abwehr und zielstrebige Angriffe
ASV-Handballerinnen deklassieren designierten Absteiger
Dachauer Bayernliga-Sieben festigt sechsten Platz / Geburtstagskind Claudia Voss markiert acht Treffer
Die Skepsis, mit der Trainerin Marion Schreiber dem letzten Auswärtsspiel in Weidhausen entgegengeblickt hatte, erwies sich als völlig unbegründet. Denn ihr Handballteam, die Bayernliga-Damen des ASV Dachau, konnten ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht werden. Sie besiegten den bereits als Absteiger feststehenden TV Weidhausen klar mit 38:26 (23:9) und festigten dadurch ihren sechsten Tabellenplatz, mit nunmehr 30:20 Punkten.
Vor allem im ersten Spielabschnitt knüpften die ASV-Frauen an die guten Leistungen an, mit denen sie im Laufe der Saison so manch wichtiges Spiel zu ihren Gunsten hatten entscheiden können. Schreiber hatte diesmal sogar das seltene Vergnügen, sich von Anfang an gelassen zurücklehnen zu können, weil sich ihr Team in prächtiger Verfassung vorstellte. Aufmerksame Torhüterinnen, eine stabile Deckung und zielstrebig vorgetragenen Angriffsaktionen machten die Trainerin zufrieden. Ein Sonderlob gab es für Geburtstagskind Claudia Voss. Die flinke Torjägerin, die sich in einer bestechenden Form präsentierte, machte sich mit acht blitzsauberen Treffern selbst das passende Geburtstagsgeschenk. Sie trug auch wesentlich dazu bei, dass ihr Team das Match bereits zur Pause quasi schon uneinholbar mit 23:9 in Führung lag. "Schade", meinte Marion Schreiber nach dem Abpfiff, "dass wir im zweiten Abschnitt nicht an die guten Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen konnten."
Der klare Vorsprung verleitete die Dachauerinnen zu einer gewissen Sorglosigkeit, durch die sie dem TV Weidhausen, der das sich anbahnende Debakel mit rustikalen Mitteln zu verhindern versuchte, entgegenkamen. Obwohl spielerisch auf Dachauer Seite nicht mehr viel zusammenlief und die Fehlerquote deutlich anstieg, was die kampfstarken Gastgeberinnen zu einer Ergebnisverbesserung nutzen konnten, wollte Marion Schreiber nicht zu hart mit der Mannschaft ins Gericht gehen. Schließlich hatte sie die Vorgaben ihrer Trainerin, zwei Zähler beim Schlusslicht zu holen, um den sechsten Tabellenplatz zu festigen, souverän erfüllt.
Durch diesen schönen Auswärtserfolg, dem deutlichsten ASV-Sieg in fremder Halle, scheint Dachau für das am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) stattfindende Saisonfinale gegen HCD Gröbenzell gerüstet zu sein. Wobei vor allem die Leistung aus der ersten Halbzeit zu berechtigtem Optimismus Anlass gibt, dem Tabellendritten aus dem Nachbarlandkreis genau wie im Hinspiel (30:28-Sieg) erfolgreich Paroli bieten zu können.
ASV Dachau: Marquart und Grenzmann im Tor, Voss 8, Gerhards 6, Krempl 6, Brunsch 5, Groß 4/2, Hofmann 4, Morgott 3, Jakob 2, Kühn. |
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Damen I 26.04.09 : TV Weidhausen - ASV Dachau 26:38 |
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ASV-Handballerinnen deklassieren designierten Absteiger
Stabile Abwehr und zielstrebige Angriffe
Dachauer Bayernliga-Sieben festigt sechsten Platz / Geburtstagskind Claudia Voss markiert acht Treffer
Die Skepsis, mit der Trainerin Marion Schreiber dem letzten Auswärtsspiel in Weidhausen entgegengeblickt hatte, erwies sich als völlig unbegründet. Denn ihr Handballteam, die Bayernliga-Damen des ASV Dachau, konnten ihrer Favoritenrolle vollauf gerecht werden. Sie besiegten den bereits als Absteiger feststehenden TV Weidhausen klar mit 38:26 (23:9) und festigten dadurch ihren sechsten Tabellenplatz, mit nunmehr 30:20 Punkten.
Vor allem im ersten Spielabschnitt knüpften die ASV-Frauen an die guten Leistungen an, mit denen sie im Laufe der Saison so manch wichtiges Spiel zu ihren Gunsten hatten entscheiden können. Schreiber hatte diesmal sogar das seltene Vergnügen, sich von Anfang an gelassen zurücklehnen zu können, weil sich ihr Team in prächtiger Verfassung vorstellte. Aufmerksame Torhüterinnen, eine stabile Deckung und zielstrebig vorgetragenen Angriffsaktionen machten die Trainerin zufrieden. Ein Sonderlob gab es für Geburtstagskind Claudia Voss. Die flinke Torjägerin, die sich in einer bestechenden Form präsentierte, machte sich mit acht blitzsauberen Treffern selbst das passende Geburtstagsgeschenk. Sie trug auch wesentlich dazu bei, dass ihr Team das Match bereits zur Pause quasi schon uneinholbar mit 23:9 in Führung lag. "Schade", meinte Marion Schreiber nach dem Abpfiff, "dass wir im zweiten Abschnitt nicht an die guten Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen konnten."
Der klare Vorsprung verleitete die Dachauerinnen zu einer gewissen Sorglosigkeit, durch die sie dem TV Weidhausen, der das sich anbahnende Debakel mit rustikalen Mitteln zu verhindern versuchte, entgegenkamen. Obwohl spielerisch auf Dachauer Seite nicht mehr viel zusammenlief und die Fehlerquote deutlich anstieg, was die kampfstarken Gastgeberinnen zu einer Ergebnisverbesserung nutzen konnten, wollte Marion Schreiber nicht zu hart mit der Mannschaft ins Gericht gehen. Schließlich hatte sie die Vorgaben ihrer Trainerin, zwei Zähler beim Schlusslicht zu holen, um den sechsten Tabellenplatz zu festigen, souverän erfüllt.
Durch diesen schönen Auswärtserfolg, dem deutlichsten ASV-Sieg in fremder Halle, scheint Dachau für das am kommenden Sonntag (16:30 Uhr) stattfindende Saisonfinale gegen HCD Gröbenzell gerüstet zu sein. Wobei vor allem die Leistung aus der ersten Halbzeit zu berechtigtem Optimismus Anlass gibt, dem Tabellendritten aus dem Nachbarlandkreis genau wie im Hinspiel (30:28-Sieg) erfolgreich Paroli bieten zu können. sro
ASV Dachau: Marquart und Grenzmann im Tor, Voss 8, Gerhards 6, Krempl 6, Brunsch 5, Groß 4/2, Hofmann 4, Morgott 3, Jakob 2, Kühn. |
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Damen I BYL: ASV - TuSpo Heroldsberg 22:20 |
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veröffentlicht am 08.04.2009 von SZ/sro
Fluch der Flüchtigkeitsfehler
ASV-Handballerinnen haben gegen den Abstiegskandidaten Probleme und setzten sich erst im Endspurt ab ASV-Trainerin Marion Schreiber hatte schon vor dem Heimspiel gegen TuSpo Heroldsberg ein ungutes Gefühl. "Gegen die sogenannten Kleinen haben wir von jeher Probleme", unkte sie. Nicht zu Unrecht. Denn bis der knappe 22:20 (9:13)-Erfolg ihrer Bayernliga-Handballerinnen im ungeliebten Sonntagsspiel gegen den krassen Außenseiter unter Dach und Fach war, hatten die Dachauerinnen Schwerstarbeit zu verrichten. "Das Ganze erinnerte stark an die Vorrunde", sagte die Trainerin. Denn genau wie im Hinspiel, das die ASV-Damen erst im Endspurt entscheiden konnten, entpuppten sich der Tabellenvorletzte auch diesmal als äußerst unbequemer Gegner, der trotz seiner prekären Lage zielstrebig seine Chancen suchte. Vor allem im ersten Abschnitt hatten die erstaunlich selbstbewusst aufspielenden Gäste deutliche Vorteile. Nicht zuletzt deshalb, weil das ASV-Team sehr unkonzentriert gestartet war und dem Gegner mit vielen Flüchtigkeitsfehlern im Spielaufbau und im Abschluss großzügig entgegenkam. 0:3, 4:8 und 6:12 waren die aus Dachauer Sicht unbefriedigenden Zwischenstände, in denen dem ASV vor allem im Angriff nur herzlich wenig gelingen wollte. Der nicht mehr ganz so bedrohliche 9:13-Halbzeitstand ließ auf eine Besserung im zweiten Abschnitt hoffen. Und es ging aufwärts, wenn auch nur langsam, dafür aber stetig. Gestützt auf eine nun wesentlich konsequenter zupackende Abwehr präsentierte sich Dachau nun auch im Angriff wesentlich konzentrierter und arbeitete sich bis Mitte des zweiten Durchgangs von 11:15 auf 15:15 heran. Zehn Minuten vor Spielende gelang dem ASV die langersehnte Führung (17:16) und die gab er trotz weiterhin schwankender Leistungen nicht mehr ab. Am Ende reichte es zu einem knappen 22:20-Sieg. Das Ergebnis kann zwar das spielerische Tief, in dem sich die Stadtwäldlerinnen offenbar befinden, nicht vergessen machen kann - aber zumindest nach Punkten und mit Tabellenplatz sechs ist das Soll erfüllt. "Dennoch müssen wir vor allem in der Offensive etwas tun, denn da gibt es zurzeit noch die meisten Probleme", sagte Marion Schreiber im Hinblick das Restprogramm. Zwei Spiele stehen noch aus: beim TV Weidhausen und gegen die HCD Gröbenzell. ASV Dachau: Marquart und Grenzmann im Tor, Lichtlein 6, Krempl 5/1, Brunsch 4, Hofmann 3, Voss 2, Gerhards 1, Weidlich 1, Lintl, Morgott |
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Damen I BYL: TSV Ismaning - ASV 30:16 |
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veröffentlicht am 31.03.2009 von SZ/sro
Ligaprimus zeigt ASV Damen die Grenzen auf
Der Rückschlag war ziemlich heftig, er kam aber nicht ganz unerwartet. Denn die Bayernliga-Handballdamen des ASV Dachau mussten sich vom Ligaprimus TSV Ismaning das Fell über die Ohren ziehen lassen, weil von dem in der Vorwoche gezeigten Aufwärtstrend nur noch der gute Wille übrig geblieben war. Dies war natürlich viel zu wenig, um den vor Ehrgeiz und Spielfreude sprühenden Spitzenreiter auch nur annähernd ins Grübeln bringen zu können. Im Gegenteil, beim ungefährdeten 30:16 (14:9) Sieg des TSV Ismaning demonstrierten die wie aus einem Guss agierenden „Isis" ihre Spielstärke so überzeugend, dass die Dachauerinnen nur dann eine Chance auf ein halbwegs ausgeglichenes Spiel gehabt hätten, wenn sie an die starken Leistungen aus der Vorwoche (36:28 gegen Haunstetten) herangekommen wären. Doch der Titelfavorit schirmte die Schaltstationen des ASV gekonnt ab. Er ließ auch die erste Welle der Gäste nicht wie erhofft zum Zuge kommen, löste seine eigene Aufgabe aber fast perfekt. Marion Schreiber erkannte das tolle Laufspiel, die schnellen Ballstafetten und die überragende erste Welle der wie aus einem Guss spielenden Gastgeberinnen neidlos an: „Der TSV Ismaning hat ein Team ohne erkennbare Schwächen", lobte Schreiber die ballsicher, taktisch klug und diszipliniert vorgetragenen Angriffe des Regionalliga-Absteigers. Schwächen, die gab es auf Seiten des ASV Dachau an diesem Tage zuhauf. Denn die in dieser Saison zum Teil recht anfällig wirkende Defensivabteilung erwies sich in manch brenzliger Situation als unflexibel. Die ungewohnt behäbig agierende Deckung des ASV kam jedenfalls mit dem geradlinig vorgetragenen Tempospiel des Tabellenführers nicht wirklich zurecht, sie schwamm gewaltig. Und nach vorne fehlte den Dachauerinnen oftmals der nötige Druck und die Treffsicherheit, um ein normales Ergebnis herausholen zu können. Nur gut, dass Elisabeth Grenzmann, die die glücklos agierende Vroni Marquart Mitte des ersten Durchgangs abgelöst hat, ein Riesenspiel ablieferte und ihr Team mit tollen Reflexen vor einem noch deutlicheren Debakel bewahren konnte. Denn, genau wie im Hinspiel zogen sich die technischen Fehler und unnötigen Ballverluste auch im Rückspiel wie ein Roter Faden durchs drucklose Angriffsspiel des ASV. Trotzdem wäre zumindest ein besseres Ergebnis möglich gewesen. Dass es nicht geklappt hat, lag an mehreren Großchancen, und vier Siebenmetern, die leichtfertig vergeben wurden. „Jetzt müssen wir die klare Niederlage schnell abhaken und unseren Fokus auf die letzten Gegner richten, damit wir unser Saisonziel (Vierter oder Fünfter) nicht all zu weit verfehlen", gibt Marion Schreiber einen Ausblick auf die letzten drei Saisonspiele. ASV Dachau: Elisabeth Grenzmann und Vroni Marquart im Tor, Anne Gerhards 5, Eva Krempl 3/2, Katrin Lichtlein 2, Andrea Lintl 2, Susanne Brunsch 1/1, Isabel Groß 1/1, Simone Hofmann 1, Claudia Voss 1, Belinda Morgott, Christina Weidlich. |
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