Damen I BYL: ASV - TSV Haunstetten 36:28

veröffentlicht am 24.03.2009 von SZ/sro

Mit Powerhandball aus der Krise

 

ASV-Handballerinnen werfen sich gegen den TSV Haunstetten den Frust über Niederlagenserie von der Seele

Nach drei deutlichen Schlappen hintereinander sind die Bayernliga-Handballdamen des ASV Dachau wieder auf den Erfolgsweg zurückgekehrt. Die Dachauerinnen besiegten den Regionalliga-Absteiger TSV Haunstetten in einem torreichen Spiel mit 36:28 (18:13) und nahmen dadurch eindrucksvoll Revanche für die 21:27-Hinspielniederlage. Dass sie dabei im Angriff durch Torgefährlichkeit und Treffsicherheit überzeugten, freute Trainerin Marion Schreiber und die Fans in der Georg-Scherer-Halle ganz besonders. Denn davon war ja in den jüngsten Partien nichts zu sehen. Von Substanzverlust aufgrund der dünnen Spielerdecke war nach der 14:20-Pleite gegen Vaterstetten in der vergangenen Woche die Rede. Doch der schien wie weggeblasen. Beide Mannschaften boten spektakulären Powerhandball. Die Deckungsreihen auf beiden Seiten standen ob des hohen Tempos sehr oft vor unlösbare Problemen. Zugute kam dem mit offenem Visier ausgetragenen Spiel, dass beide Mannschaften im gesicherten Mittelfeld platziert sind und keine tabellarischen Konsequenzen zu befürchten hatten. Zwanzig Minuten lang verlief die Partie ziemlich ausgeglichen, ehe Dachau mit einer Serie von 6:2 Toren die Weichen auf Sieg stellte. Den schönen 18:13-Pausenvorsprung verwalteten die mit großer Spielfreude bei der Sache bleibenden ASV-Damen im zweiten Abschnitt relativ sicher. Denn näher als auf sechs Tore ließen sie den Regionalliga-Absteiger nicht mehr herankommen.

Marion Schreiber war dann auch nach dem Abpfiff merklich erleichtert: "In dieser Verfassung können wir wenigstens wieder mit Zuversicht an das schwere Auswärtsspiel beim Spitzenreiter TSV Ismaning herangehen, das am nächsten Samstag in der Höhle des Löwen angepfiffen wird." Ihre Zuversicht ist verständlich, die Gesamtleistung, die für den schönen Erfolg über den TSV Haunstetten verantwortlich war, erinnerte schon sehr stark an die guten Spiele, die das ASV-Team vor dem dreiwöchigen Tief abgeliefert hatte. Marion Schreiber hofft nun, dass sich ihr Team endgültig gefangen hat und dass es den Aufwärtstrend auch in den restlichen vier Spielen bestätigen kann.

ASV Dachau: Marquart und Grenzmann im Tor, Lichtlein 9/2, Gerhards 6/2, Brunsch 5, Hofmann 5, Lintl 4, Groß 2, Voss 2, Krempl 1, Morgott 1/1, Weidlich 1.