Saisonabschlussfahrt der männlichen D: Strikes, Offspring, die tropf­ende Höhle, in der nur Gustav keine Probleme mit der Höhe hatte, Klettern im Wald, 2. Bundesliga, Tier auf lateinisch: Animal, Detec­tive Mike, und und und


Am 6. April machte sich die männliche D1- und D2-Jugend auf nach Streitberg in die Fränkische Schweiz, zur Saisonabschlussfahrt 2009. Unsere Gruppe bestand aus 15 Spielern und 3 Betreuern.

Ausgeschlafen und sichtlich gut gelaunt fuhren wir am Montag um 9:30 Uhr los. Gegen Kurz vor der Auffahrt auf die B 471 wurde der Proviant ausgepackt - schließlich ist Essen die wichtigste Mahlzeit des Tages!! Zur Stärkung steuerte der unbezahlte Praktikant zusätzlich einen Kuchenberg bei. (Es wäre ernsthaft überlegenswert, die Zeit der Kuchenbergvernichtung ins Guiness­buch der Rekorde aufzunehmen.) Durch einen Stau bei Nürnberg wurde die Geduld der Gruppe heftig auf die Probe gestellt. Doch kein Problem, dann konnte man sich zumindest auch einmal von Bus zu Bus austauschen. (Wir beherrschen zwar auch die Zeichensprache, aber warum mit den Händen reden, wenn es mit Schreien viel effektiver ist J?!?) Endlich kam gegen Mit­tag die Jugendherberge Streitberg in Sicht. Nachdem das Terrain begut­achtet worden war, richteten wir uns häuslich ein, dann ging es aber gleich raus zum Tischtennis- und Fußballspielen. Ausgepackt wurde auch, doch leb­ten die meisten eher nach der alt bewährten Weisheit „Nur Idioten halten Ordnung - Genies beherrschen das Chaos." (Wir haben eigentlich ausschließ­lich Genies in der MannschaftJ.) Am Nachmittag fuhren wir zum Bowling nach Eckersdorf - Tja, mit Kugeln können wir nicht so erfolgreich umgehen, wie mit Bällen - aber das muss ja auch nicht sein; Spaß gab's gerade deshalb jede Menge! Und ein paar Strikes haben wir trotzdem geschafft!!

Am Dienstag wanderten wir vormittags in die Tropfsteinhöhle im Ort - aber das Tropfen konnten wir nur schlecht hören, obwohl sich Frau Senf ganz sich­er war, dass man es hören kann... (...auch sehr zum Leidwesen derjenigen, die sich an unsere Gruppe angeschlossen hatten. Tja, auf den Mund gefallen ist keiner von uns - sonst wärs ja aber auch nur halb so lustig gewesen J.) Die „Binghöhle" ist eine sehr niedrige Höhle - für manche mit Rückenschmerzen, für Gustav jedoch mit viel Spaß verbunden! Dessen Größe war für die Höhle einfach opti! Nachmittags waren im Kletterwald Pottenstein Geschicklichkeit und Kletterkünste gefordert. Wir besuchten dort eine Art Hochseilgarten. Schade nur, dass das Wetter nicht ganz so mitgespielte, wie wir es uns ge­wünscht hätten - die schwierigste Route durfte wegen Gewitterrisiko nicht bestiegen werden. Trotzdem war dies das Highlight unserer Fahrt! Abends fuhren wir zum HC Erlangen und besuchten das Training der zweiten Bundesligamannschaft. Anschließend standen uns die Trainer und Spieler für Fragen und Autogramme zur Verfügung. Zwischenzeitlich war nicht ganz sicher, ob wir Betreuer nach dem Klettern die richtigen Jungs in die Busse einsteigen gelassen hatten - denn obwohl die männliche D beim ASV den Ruf der Unerschrockenheit genießt, wollte hier keiner den erste Autogramm­jäger sein J.

Für Mittwochs stand ein Turnier beim VfB Forchheim an, bei dem zusätzlich der HC Erlangen, der FC Quelle Fürth und der SV Buckenhofen eingeladen waren. Beide Dachauer Mannschaften erzielten ein gutes Ergebnis. Zwei vo­rangegangene schlaflose Nächte hinterließen im letzten Spiel jedoch deutlich ihre Spuren.

Am Donnerstag ging es dann nach Nürnberg zum „Turm der Sinne". Hier waren viele Sinnes-Experimente aufgebaut, die die Jungs ausprobierten. Über Grob- und Feinmotorik hat der so genannte „Humunkulus" Aufschluss ge­geben. In diesem Zusammenhang können wir stolz von uns behaupten, den Turm wissenschaftlich noch zu erweitert zu haben: Denn „animal" ist nun mal die englische Bezeichnung für „Tier" und nicht, wie angegeben, die lateini­sche. Da heißt Tier nämlich „bestia". Anschließend (nach einer kleinen Stär­kung bei Mc Donald's) besuchten wir den Tiergarten Nürnberg, vor allem, um die Delphinariumsshow zu sehen. Hier muss man ganz klar sagen: Detec­tive Mike, der Seelöwe, legte eine 1a-Performance hin (aber da muss man ein­fach dabei gewesen sein). An diesem Tag wurde auch eine gewisse Offspring-CD entdeckt, die unermüdlich zwei Lieder spielte - gute Lieder kann man doch immer hören - und auf keinen Fall zu leise!! Unser Bus wurde nicht umsonst „Partybus" genannt!

Bevor es am Freitag wieder Richtung Heimat ging, machten wir noch halt in der Therme Obernsees. Auch wenn die Rutschen nicht so der Bringer waren, war es doch ein gelungener Abschluss einer richtig tollen Reise.

 

Wir Betreuer hatten ebenfalls eine sehr schöne Zeit und möchten uns hiermit bei „unseren" Jungs bedanken:

Besonders schön war die Tatsache, dass der Zusammenhalt um ein beträcht­liches Stück gewachsen ist. Ihr habt euch noch besser kennen gelernt, und viele gute Seiten an euren Mannschaftskameraden entdeckt. Gefreut hat uns auch, dass ihr mehr in einer großen, als in vielen kleinen Gruppen unterwegs ward. Ihr habt gezeigt, dass ihr immer mehr zu einer noch großartigeren Mannschaft werdet, als ihr es eh schon seid! Macht so weiter!

Ihr seid eine richtig tolle Truppe - vielen Dank für die schöne Woche!

 

Eli         Michi            Quirin

 

D1: Martin „Offspring" Berner, Luis „Strike" Hillerbrand, Matthias „alles im Griff" Hutterer, Alexander „Lateincrack" Kristan, Max „Schafkopfler" Moos­eder, Alexander „Rudi" Rister, Christian „Rosine" Steiner, Moritz „Bäda" Schwalbe, Ludwig „Gustav" Streller.

D2: Stefan „wie, ich brauch nen Haargummi?!" Braun, Fabian „kein Problem" Glanz, Philipp „Zeichensprachler" Granzin, Simon „Tischtennisass" Hornung, Denny „an mir kommt kein Ball vorbei" Nagler, Johannes „unermüdlich" Pscherer.