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D1 HaSpo Bayreuth - ASV Dachau 34:28 (08.05.10) |
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Alles gegeben
Durchhänger kostet ASV-Frauen perfekten Abschied
Die Bayernliga-Handballerinnen des ASV Dachau hatten sich fest vorgenommen, den Tabellendritten HaSpo Bayreuth im letzten Saisonspiel zumindest zu ärgern. Wenn irgend möglich, wollten sie mindestens einen oder gar beide Punkte abstauben, um Trainerin Marion Peccolo (in ihre Auszeit) und Teamkollegin Claudia Voss (nach Indersdorf) mit einem Erfolgserlebnis zu verabschieden. Zudem hätten sich die Dachauerinnen auch in der Tabelle noch um einen Platz verbessern können. Doch das Vorhaben missglückte. Die Stadtwäldlerinnen unterlagen dem Tabellendritten mit 28:34 (15:17). Wie gut, dass sie sich bereits im vorletzten Saisonspiel vor zwei Wochen gegen den Tabellenvierten TSV Haunstetten (34:28-Heimsieg) den Klassenerhalt gesichert hatten.
"Schade, wir hätten ohne Pause weiterspielen sollen, denn diesmal wäre mehr drin gewesen, wenn wir auf unsere obligatorische Schwächephase nach dem Seitenwechsel verzichtet hätten", sagte Marion Peccolo. Denn genau in dieser Phase zeigte sich die ganze Klasse des auf allen Positionen topbesetzten Tabellendritten. Bayreuth nutzte nun die technischen Fehler der übermotiviert wirkenden ASV-Frauen eiskalt aus und zog auf 28:18 davon. Trotz des deutlichen Rückstands bewies die Dachauer Mannschaft Moral, steckte nie auf, kämpfte sich zurück und gestaltete den Rest der unterhaltsamen Partie wieder ausgeglichen. Zu mehr als einem annehmbaren Endergebnis reichte es aber nicht, weil sich HaSpo keine Blöße gab und sich mit einem Heimsieg von den eigenen Zuschauern verabschieden wollte. Unterm Strich blieb für Marion Peccolo die Erkenntnis, dass ihr Team auch in dieser Saison in der Lage war, mit allen Mannschaften der Liga mitzuhalten. Allerdings konnten die Dachauerinnen aufgrund personeller Probleme nicht immer die Konstanz bringen, um eine ähnlich starke Rolle zu spielen wie in den vergangenen vier Jahren.
Trotz der Niederlage feierte das ASV-Team auf der Heimreise ausgelassen das glückliche Ende einer strapaziösen Saison, gemeinsam mit einem Teil der treuen Fans, die ihr Team in Bayreuth bravourös unterstützt hatten. Alle freuten sich auch darüber, dass Claudia Voss in ihrem letzten Spiel für den ASV noch einmal sieben Treffer gelungen waren.
"Wir können stolz darauf sein, den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft zu haben", sagte Peccolo. "Der Verbleib in der Bayernliga ist der verdiente Lohn für das vorbildliche Auftreten und die tolle Einstellung meiner Spielerinnen während einer langen und anstrengenden Saison." sro
ASV Dachau: Grenzmann und Wollinger im Tor, Voss 7, Lichtlein 5/2, Brunsch 3/1, Groß 2, Hofmann 2, Krempl 2, Lintl 2, B. Morgott 2, Weidlich 2, Höppner 1, Imm. |
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D1 ASV Dachau - TSV Haunstetten 34:28 (24.04.10) |
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Große Bescherung für Marion Peccolo
Blumen, Lieder und der Klassenerhalt
ASV-Spielerinnen bedanken sich bei ihrer scheidenden Trainerin mit spektakulärer Handball-Gala
Der Schlusspfiff war noch nicht ganz verhallt, da brach in der Georg-Scherer-Halle bereits grenzenloser Jubel aus. Gerade hatten die Bayernliga-Handballerinnen des ASV Dachau den Tabellenvierten TSV Haunstetten mit 34:28 Toren bezwungen und dadurch den Klassenerhalt vorzeitig perfekt gemacht. Außerdem bescherten sie mit dem unerwarteten Triumph der scheidenden Trainerin Marion Peccolo einen würdigen Abgang.
In die Begeisterung mischten sich also auch Wehmut und Trauer, besonders weil neben Peccolo in Claudia Voss ein weiteres ASV-Urgestein verabschiedet werden musste. Voss wechselt als Trainerin zum TSV Indersdorf. Mit Blumen, Geschenken und selbstverfassten Liedern wurden die beiden von den Spielerinnen verabschiedet.
Den großen Gefühlen ging toller Handball voraus. Und die Fans mussten bangen. Denn der Tabellenvierte TSV Haunstetten erwies sich als der schwere Gegner, den man von der Tabellensituation her erwartet hatte. Obwohl das favorisierte Team von Trainer Hans Drasovean nicht in Bestbesetzung angetreten war, unterstrichen die Gäste eindrücklich, dass sie am Stadtwald nichts verschenken wollten. Nach ausgeglichenem Spiel mit anfänglicher Gästeführung (4:5), erarbeiteten sich die Stadtwäldlerinnen mehrfach einen knappen Vorsprung (12:9, 17:14). Doch das heiß umkämpfte Match blieb offen bis zur 40. Minute (20:18). Dann aber fiel die Vorentscheidung zugunsten des ASV Dachau. Fünf sensationelle Minuten, in denen der ASV viermal in Folge ins Schwarze trafen, brachte dem Peccolo-Team einen beruhigenden 24:18-Vorsprung ein. Fortan war jegliche Hemmung und Unsicherheit wie weggeblasen. Plötzlich lief es beim ASV fast von alleine, der Vorsprung konnte zeitweise sogar auf beeindruckende neun Tore (32:23) ausgebaut werden.
Der Tabellenvierte stemmte sich mit Vehemenz gegen das drohende Debakel. Doch diese Bemühungen führten nur zu einer Ergebniskosmetik. Der ASV Dachau brachte am Ende souverän einen 34:28-Sieg nach Hause. Klar, dass Peccolo sich gewaltig über den Sieg freute: 'Es war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass wir heute gewinnen, aber gehofft habe ich es insgeheim schon. Ich bin erleichtert, der Abstieg wäre für uns alle eine Katastrophe gewesen.' Peccolo ist seit zehn Jahren als Trainerin im Damenbereich des ASV tätig, jetzt ist erst einmal Schluss. 'Ich hatte zwar Gänsehaut heute, weil es so schön war und die Mannschaft eine hervorragende Einstellung gezeigt hat. Trotzdem glaube ich, dass ihr ein neuer Trainer nach dieser langen Zeit gut tut.' sro
ASV: Marquart, Grenzmann, Wollinger (Tor), Lichtlein 10/3, Hofmann 7, Krempl 4, Schnell 4, Brunsch 2/1, Höppner 2, Groß 2, Voss 2, Weidlich 1, Imm, Morgott. |
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D1 HSV Bergtheim - ASV Dachau 36:20 (17.04.10) |
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Immer wieder Latte und Pfosten
Glücklose ASV-Frauen müssen weiter um Klassenerhalt bangen
So hatten sich die Handballerinnen des ASV Dachau ihren Ausflug zum Bayernliga-Spitzenreiter HSV Bergtheim nicht vorgestellt. Die nach wie vor abstiegsgefährdeten Stadtwäldlerinnen mussten sich dem Tabellenführer deutlich mit 20:36 (8:18) Toren geschlagen geben. Es war bereits der 18. Sieg in Folge für den Überflieger der Saison.
'Die spielen seit Monaten in einer anderen Liga', sagte Marion Peccolo. Dachaus Trainerin erkannte den klaren Sieg des Favoriten neidlos an und ist fest davon überzeugt, dass der Aufstieg für Bergtheim nur noch Formsache ist. 'Bei denen läuft alles wie am Schnürchen gezogen, sämtliche Aktionen werden perfekt und mit spielerischer Leichtigkeit ausgeführt.' Für ihr eigenes Team geht das Zittern um den Ligaverbleib allerdings weiter.
Dass der hoch motivierte Tabellenführer dem wankelmütigen ASV seine Stärken eindrucksvoll vor Augen führen durfte, lag zum einen an den Dachauerinnen selbst. Sie konnten zu keinem Zeitpunkt an die gute Leistung aus dem letzten Heimspiel (29:21 gegen Würm-Mitte) anknüpfen. Zum anderen aber fehlte ihnen auch das Glück: Mehr als ein Dutzend Aluminiumtreffer waren dafür verantwortlich, dass der ASV nur in der Anfangsphase (9:6) am Favoriten dranbleiben konnte. 'Durch die vielen Latten- und Pfostentreffer haben wir schon früh unser Selbstvertrauen verloren', sagte Peccolo. Und das war einer der Hauptgründe, warum die Bergtheimerinnen alle Register ihres Könnens ziehen und noch vor der Pause einen entscheidenden 18:8-Vorsprung herausholen konnten. Peccolo monierte aber gleichzeitig das ungewohnt halbherzige Abwehrverhalten ihres Teams - vor allem bei den nahezu perfekten Tempogegenstößen des auf allen Positionen hervorragend besetzten Spitzenreiters. 'Wir waren in der Rückwärtsbewegung nicht konsequent genug, hatten aber auch Pech mit einigen unglücklichen Entscheidungen der Würzburger Referees', beklagte die Dachauer Trainerin mangelndes Fingerspitzengefühl bei der Schiedsrichtereinteilung. Letztlich änderte das aber nichts am verdienten HSV-Sieg.
Nachdem die Abstiegsfrage zwei Spieltage vor Saisonende noch immer nicht geklärt ist, steht der ASV weiterhin unter Druck. Zumal mit dem Tabellenvierten TSV Haunstetten (Samstag, 16 Uhr, Georg-Scherer-Halle) und dem Dritten HaSpo Bayreuth (8. Mai, 19.30 Uhr, in Bayreuth) noch zwei dicke Brocken warten. sro
ASV Dachau: Marquart, Wollinger und Grenzmann im Tor, Hofmann 6, Krempl 4/1, Lichtlein 4, Brunsch 2/1, Lintl 2, Voss 2, Groß, Höppner, Imm, Schnell, Weidlich.
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Ein Auge schielt nach Regensburg Handball |
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Handball: ASV ist auch vom Regionalligisten abhängig
HSV Bergtheim ASV Dachau Sa.,18 Uhr
Drei Spiele haben die Bayernliga-Handballerinnen des ASV Dachau noch zu bestreiten. Wohl erst dann wird
klar sein, obes zu einem erfreulichen Saisonfinale oder doch noch zum Supergau kommt. Zunächst müssen
die Dachauerinnen auf sich selbst schauen, dann aber auch dem Regionalliga- Neunten ESV Regensburg
die Daumen drücken. Sollte der ESV den achten Tabellenplatz – der zum Erreichen der neuen dritten Liga
genügt – verfehlen und zurück in die Bayernliga müssen, dann kommt es auch im bayerischen Oberhaus
zu einem verschärften Abstieg. Einer der Leidtragenden könnte der ASV sein. Doch Marion Peccolo möchte
sich mit diesem düsteren Szenario gar nicht erst beschäftigen. Ihr Teamhat es selbst in der Hand, dienötigen
Punkte zu holen und die Klasse zu halten. Ein Grund, warum sich die Trainerin in den letzten drei Spielen noch
einiges ausrechnet, sind die überzeugenden Leistungen, mit denen ihr Team zuletzt auch die zwei wichtigen
Punkte gegen dieHSGWürm- Mitte eingefahren hat. Im Auswärtsspiel gegen den Spitzenreiter HSV Bergtheim
(Samstag, 18 Uhr) sind die Chancen des ASV allerdings eher theoretischer Natur. Der Tabellenführer eilt seit
17 Spieltagen (34:0 Punkte) von Sieg zu Sieg. Die Zeiten, als sich beide Teams in früheren Bayernliga-Tagen
heiße Duelle geliefert haben, leben nur noch in der Erinnerung. „Vielleicht unterschätzt uns Bergtheim ja,
ähnlich wie den Tabellenletzten VfL Günzburg“, hofft die Dachauer Trainerin. In der Tat scheint der
Spitzenreiter gewisse Motivationsproblemezu haben, wenn es gegen schwächere Mannschaften geht. Denn
in Günzburg benötigte der Titelkandidat 45 Minuten (21:21), ehe er dank individueller Stärke den Schlüssel zum
33:24-Erfolg gefunden hatte. Das macht dem ASV Mut. Vielleicht kann er dem Favoriten doch einen lange Zeit
ausgeglichenen Kampf liefern. sro |
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D1 ASV Dachau - HSG Würm-Mitte 29:21 (10.04.10) |
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Nur kleine Schönheitsfehler
Hoch motivierter ASV überrollt den Tabellennachbarn gleich in der Anfangsphase des Spiels
Einen enorm wichtigen 29:21 (14:7)-Heimsieg haben die Bayernliga-Handballerinnen des ASV Dachau gegen die HSG Würm-Mitte eingefahren. Und diese beiden Punkte, die ASV-Trainerin Marion Peccolo von ihrem Team gefordert hatte, sind im Nachhinein sogar noch wichtiger geworden, denn die hinter dem ASV platzierten Mannschaften TV Etwashausen (30:27-Sieg gegen den Tabellendritten HaSpo Bayreuth) und SG Waltenhofen/Kottern (23:20-Sieg in Nürnberg) hatten gleichzeitig mit überraschenden Erfolgen aufgewartet.
Peccolo gab zu, vor diesem Match ein wenig nervös gewesen zu sein, weil sie nicht wusste, wie ihr Team die zweiwöchige Spielpause weggesteckt hatte. Ihre Sorgen sollten sich jedoch als unbegründet erweisen. Das hoch motivierte ASV-Team wartete mit einer prächtigen Gesamtleistung auf - von zwei, drei kurzen Passagen abgesehen, in denen der Schlendrian Einzug gehalten hatte. In diesen Phasen leisteten sich die Dachauerinnen einige leichtsinnige Ballverluste, die der unbequeme Gegner auch prompt zu Kontertoren nutzte. Das waren aber auch die einzigen Schönheitsfehler, ansonsten hatte der ASV den Tabellenneunten über die gesamte Distanz sicher im Griff.
Entsprechend erleichtert war auch Marion Peccolo. Sie sprach von einem ebenso schönen, wie wichtigen Sieg und machte ihrem Team ob der ansehnlichen Gesamtleistung ein Kompliment. Für die einsatzfreudige Susanne Brunsch hatte sich sogar ein Sonderlob parat: ' Die Susl hat kämpferisch eine Topleistung gezeigt und ihre Mitspielerinnen regelrecht mitgerissen.' Ein Plus auf ASV-Seite, das sich von Beginn an im Ergebnis niederschlagen sollte. Denn die Stadtwäldlerinnen überrollten die HSG Würm-Mitte in der Anfangsphase mit 8:2 (13. Minute). Auch eine Auszeit brachte den Gegner nicht weiter. Dachau zog zunächst sogar auf 12:4 davon, ehe sich erste Unachtsamkeiten einschlichen. In ihrer besten Phase kämpften sich die Gäste auf 11:16 heran, ehe die Dachauerinnen wieder das Kommando übernahmen. Nun spulten sie ihr Pensum erneut gekonnt herunter, bauten die Führung zwischenzeitlich sogar auf 25:13 aus, ehe sie sich am Ende mit einem souveränen 29:21 zufrieden gaben.
Marion Peccolo konnte es sich sogar leisten, in der Schlussphase fleißig durchzuwechseln und sämtlichen Akteurinnen Spielanteile zukommen zu lassen. Der wichtige Sieg war längst sicher. sro
ASV Dachau: Marquart, Grenzmann und Wollinger im Tor, Krempl 7, Lichtlein 7, Brunsch 6/1, Imm 4, Voss 3, Höppner 1, Hofmann 1, Lintl, B. Morgott, Schnell, Weidlich. |
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