Banner

Damen 1 Bayernliga (11.11.2017) Erfolgsserie im Derby gerissen
bilder/teams/Damen 1/phpA1renc.jpegEin Spitzenspiel der Damen Bayernliga, was alles halten sollte, was man sich im Vorfeld davon versprochen hat. Tempo, Technik, Leidenschaft und viel Emotionen, nur leider aus Dachauer Sicht geht die falsche Mannschaft als Sieger vom Feld.

Die Mädels vom ASV begannen das Spiel, als wenn es auf diese Frage nach dem Sieger nur eine Antwort geben könnte. Dachau übernahm sofort die Kontrolle und schien Würm zu überrollen. Obwohl man sogar noch einige hochkarätige Gelegenheiten nicht konsequent genug nutzte, hatte Dachau zur 19. Minute die Nase mit 9:3 vorn, 5 Minuten vor der Halbzeit stand ein 12:7 auf der Anzeigentafel. Doch Würm blieb dran und Dachau erlaubte dem Gegner noch 3 weitere Tore vor der Halbzeit und es ging mit 12:10 nach 30 Minuten in die Kabinen.
Obwohl die Mädels vom Stadtwald die erste Halbzeit ganz klar dominierten, schaffte es Würm, vorrangig durch die individuelle Klasse ihrer Mitte-Spielerin Belma Beba, das Resultat knapp zu halten. Es zeichnete sich ab, dass es bis zum Ende eine umkämpfte und knappe Angelegenheit bleiben würde. Auch nach der Pause gab keine der beiden Mannschaften auch nur einen Zentimeter Boden preis. Die Personalie Beba übernahm aber immer mehr die Kontrolle über das Spiel, sie organisierte jeden Angriff der Würmer, entweder brachte sie ihre Mitspieler in aussichtsreiche Wurfpositionen oder sie vollstreckte selbst.
Trotzdem schaffte es der ASV auch in dieser Phase, die Führung wieder ein wenig komfortabler zu gestalten. In Minute 40 führte Dachau mit 17:14 und hätte mit einem 7m den Abstand auf 4 Tore ausbauen können.

Die Stadtwalddamen konnten die Möglichkeit nicht nutzen und die HSG ließ sich nicht lange bitten und legte nochmals eine Schippe drauf. Jetzt machte sich auch ein Kräfteverschleiß bei der Heimmannschaft bemerkbar und die Gäste nutzten jeden Fehler gnadenlos aus.

Der Rest des Spiels ist leider schnell erzählt.
In Minute 51 gelang den Würmern erstmals die Führung, in Minute 53 verlor Dachau Conny Karg mit einer roten Karte und eine Minute später noch eine weitere Spielerin mit 2 Minuten und spielte dann fast bis zum Schlusspfiff in Unterzahl. Dachau versuchte alles, aber die HSG Würm-Mitte war nicht mehr zu stoppen. Die Niederlage im Derby gestaltete sich zwar am Ende um einige Tore zu hoch, aber aufgrund der 2. Halbzeit war der Sieg von Würm verdient.

Die Mädels vom ASV müssen jetzt zeigen, dass sie nach 7 makellosen Spielen auch mit einer Niederlage umgehen können. Trainer Bernd Dreckmann nach dem Spiel: Glückwunsch nach Würm, sie waren ein starker Gegner und hatten in der Rückraum Mitte eine Spielerin, die super clever die Strippen gezogen hat. Trotzdem hätten wir dieses Spiel nicht verlieren müssen, leider haben wir heute zu viele, ungewohnte Fehler gemacht. Wir werden daraus lernen, deswegen hat jede Niederlage, und tut sie noch so weh, auch etwas Positives.

Es spielten:
Anni Hangleiter, Laura Cuperus (Tor), Birgit Surauer, Simone Unger 2, Lisa Schneider 2, Celina Schwaiger, Bibi Necula, Nora Streicher, Franziska Spatz 6, Sarah Werthmüller 1, Cornelia Karg 4, Franziska Niebert 4/3, Sarah Gramenz 3, Stefanie Weber
Herren 1 Landesliga Vorbericht ASV Dachau - TSV Niederraunau
Die ersten Herren des ASV Dachau bestreiten am kommenden Wochenende ihr letztes Heimspiel im Kalenderjahr 2017 und haben es dabei mit einem Bayernligaabsteiger zu tun. Die Stadtwaldherren bekommen es dann mit dem TSV Niederraunau zu tun.

Die Truppe um Trainer Udo Mesch ist als Absteiger in die Landesliga Süd gerutscht, hatte aber nach einer Umbruchssaison in der Bayernliga aber schon sehr früh Gelegenheit, sich für die laufende Saison vorzubereiten. Auch der bisherige Verlauf spiegelt das wieder, denn die Raunauer sind nur schwer in die Saison gekommen und konnten erst zwei Siege für sich verbuchen. Dass die Allgäuer aber dennoch eine konkurrenzfähige Truppe stellen, haben sie nicht nur bei ihrem Statement-Sieg im Allgäu-Derby bewiesen (32:34 in Dietmannsried), sondern auch bei einigen knappen Heimniederlagen (u.a. 28:29 vs. Würm). Die Punkte sind aber ausgeblieben und so wollen die Raunauer drei Runden vor Hinrundenabschluss unbedingt noch Punkte einfahren, um im neuen Jahr erneut angreifen zu können.

Die Mannen um Trainer Martin Haider haben vergangenes Wochenende bei angesprochener HSG Dietmannsried-Altusried nach einer indiskutablen Leistung in der ersten Halbzeit dieses Auswärtsspiel vergeigt (27:23), stehen zum jetzigen Zeitpunkt nur zwei Punkte vor dem TSV Niederraunau und müssen so langsam aber sicher auch wieder Punkte einfahren. Dass noch viele Punkte zu vergeben sind, sich in der Rückrunde noch Einiges tun wird, wenn auch die Neuzugänge komplett integriert werden konnten und man trotz ausbleibender Zähler in vielen Spielen sehr gut verkaufte, wissen die Stadtwaldherren aber auch. Nichtsdestotrotz gilt es am kommenden Wochenende am letzten Heimspieltag im Jahr 2017 noch einmal alles in die Waagschale zu werfen, um vor heimischem Publikum immens wichtige Punkte einfahren zu können.

Die ersten Herren des ASV Dachau freuen sich wie immer über jede Art von Unterstützung und hoffen auf viele Zuschauer in der Halle!

Anwurf der Partie ist am kommenden Samstag, 25.11.2017, um 18:30 Uhr in der Georg-Scherer-Halle (Gröbenriederstraße 21).
Damen 2 Landesliga (18.11.2017) Und dann auch noch Pech...
Die zweite Damenmannschaft des ASV Dachau reiste am Samstag mit einem sehr dezimierten Kader zur HSG Dietmannsried/Altusried.
Doch das war nicht allein der Grund für den verfahrenen Spielverlauf. Irgendwie lief es einfach nicht….dann ging alles schief...und Pech kam auch noch dazu….
Anders als gewohnt fanden die Damen vom Stadtwald am Anfang nicht ins Spiel. Die offensive Abwehr funktionierte nicht reibungslos, im Angriff vergab man leichtfertig einige Chancen und so stand es schon nach 8 Minuten 5:1 und nach 17 Minuten 9:2 für den Gastgeber. Und so lief es weiter…: Dachau stellte zwar die Abwehr um und wurde auch im Angriff etwas sicherer, doch auf der Anzeigetafel zeigte sich das kaum und so gingen die beiden Teams mit einem 13:5 für Dietmannsried/Altusried in die Pause.
Gestärkt durch aufmunternde Worte in der Halbzeitpause begann der ASV die zweite Halbzeit. Die Abwehr stand viel besser und einige Ballgewinne waren die Folge. Auch das Angriffsspiel verbesserte sich und der ASV konnte so in der 40. Minute auf 14:9 verkürzen. Leider verlor Dachau dann wieder etwas den Faden, die Fehler vor Allem im Angriff, häuften sich und die Gastgeber konnten bis zur 50. Minute wieder etwas wegziehen. Mangelndes Engagement konnte man dem ASV zwar nicht vorwerfen….aber es sollte einfach nicht sein.
Dennoch konnte in den letzten Minuten noch Ergebniskosmetik betrieben werden , denn Dietmannsried/Altusried kam mit der eigenen Strategie, ohne Torwart und stattdessen mit 7 Feldspielern zu spielen, gar nicht zurecht: Dachau konnte sich trotz Unterzahl Ball um Ball erkämpfen und wenn mal nicht, dann war Vroni Marquart zur Stelle und leitete entweder den Tempogegenstoß ein oder war selbst erfolgreich. So endete das Spiel 22:16 für die HSG Dietmannsried/Altusried.
Alles in allem war es einfach nicht der Tag er zweiten Damen des ASV Dachau und muss einfach als solchen abgehakt werden. Nächstes Mal läuft’s wieder besser – Mund abwischen und weiter geht’s ;-)!!
ASV Dachau: Mirjam Köhler (TW), Vroni Marquart (TW, 2); Marlies Huber, Eva Schmidt (1), Michaela Mertl, Isabel Huber (1), Belinda Morgott (5/4), Hannah Hauger (1), Eva Walk (4), Lea Bayerl (2).
Herren 2 Bezirksliga Vorbericht ASV 2 - MTV Pfaffenhofen
Am kommenden Sonntag haben die 2. Herren mit dem BOL-Absteiger MTV Pfaffenhofen den nächsten schweren Gegner vor der Brust. Pfaffenhofen liegt in der Tabelle direkt hinter den Männern vom Stadtwald und musste sich in dieser Saison nur Schleißheim, Eching, Altenerding und Deggendorf geschlagen geben. Darunter also die ersten 3 der Tabelle. Alle anderen Spiele konnten teils deutlich gewonnen werden. Auf die ASV-Männer kommt also ein hartes Stück Arbeit zu und es wird nochmal eine so starke Leistung wie vergangene Woche gegen Eching nötig sein um die beiden Punkte am ASV zu behalten.
Dass man auf eine motivierte Pfaffenhofener Mannschaft treffen wird, sollte klar sein, denn dieses Spiel dürfte richtungsweisend werden. Gewinnt Pfaffenhofen, schließen sie nach vorne auf, verlieren sie, müssen sie sich wohl vorerst mit einem Mittelfeldplatz begnügen.
Personell sieht die Sache ähnlich wie im Spiel gegen Eching aus, hinter 1 2 Positionen stehen allerdings noch Fragezeichen. Anwurf ist am Sonntag um 16.30 Uhr in der heimischen Scherer-Halle.
Damen 3 Bezirksoberliga Vorbericht ASV 3 - MTV Pfaffenhofen
Herren 3 Bezirksklasse (04.11.2017) König Otthus und die Suche nach dem heiligen Gral
bilder/teams/Herren 3/php2jamQb.jpgEin güldenes Händchen bewies König Otthus bei der Rekrutierung seiner Tafelrunde für eine weitere seiner legendären Missionen. Ziel diesmal war das Aufspüren und Inbesitzbringen des sagenumwobenen heiligen (Wasserflaschen)-Grales, der sich der Legende nach einmal im Besitz der königlichen Hoheit befunden haben soll, jedoch durch einen Deserteur der letzten Tafelrunde entwendet wurde. Raben aus Schwabdorf und Burgkirchen, zwei seit jeher gegen die Krone aufbegehrende Hofgemeinden wenige Meilen westlich von Otthus' Burg, brachten Kunde über den Aufenthaltsort des Deserteurs, welcher aufgrund seiner Härte sowohl im Geiste als auch im Arme nur "ein Mann von Eisen" genannt wurde.

So kam es, dass König Otthus die tapfersten und besten Schwertkämpfer seiner persönlichen Garde auserkor, um in ruhmreichem Feldzuge seinen rechtmäßigen Besitz zurückzuerobern. Unter den Kämpfern waren keine geringeren als die Legenden Gyügawan und Ser Benjamin "der Thöter" Parceval aber auch Altritter Thomasius "das Haus" Galahad wurde aus seiner Gruft gerufen um als Schutzmeister der Nachhut zu dienen. All jene Recken hatten ihre ruhmreichen Tage bereits verlebt und für einen Feldzug dieses Ausmaßes eigentlich zu viele Lenze bestritten, hatten aber genau aus diesem Grunde ein ganz persönliches Interesse an dem Gral, welcher demjenigen, der aus ihm trinkt, ewige Jugend verspricht.

Die Ritter waren nach der langen, beschwerlichen Reise zum Ort des Kampfes geschafft und müde. Doch hieß es der Krone zu dienen, also wurden persönliche Belange beiseite gelegt um für das höhere Gut zu kämpfen. Die Armeen von Schwabdorf und Burgkirchen stellten sich der Tafelrunde geeint entgegen, um den Gral, der sich tatsächlich in ihrem Besitz befand, mit ihrem Leben zu beschützen.

Der feindlichen zahlenmäßigen Überlegenheit zum Trotz, stürzte sich Otthus' Gefolge furchtlos in die Schlacht. Grell blitzten die blauschwarzen Rüstungen, Knieschoner, Schulterbandagen und Gehhilfen der Stipendia Emeriti beim Sturm auf den Feind. Otthus' Banner mit weißem Emblem auf blauem Grund schien seine furchterregende Wirkung nicht verloren zu haben, denn ein Teilsieg folgte dem anderen bis zur Halbzeitpause der Schlacht. Die Ritter der Tafelrunde konnten 17 taktisch wichtige Punkte einnehmen, der Gegner nur 10.

Tristam-Beier, Oberhaupt und Visionär der taktischen Kriegsführung war zufrieden mit seinen Mannen und fachte das Feuer in den Herzen der Kämpfer noch weiter an, weswegen der Start in die zweite Hälfte der Schlacht noch weitere Siege hervorbrachte. Allein ein Manöver hätte Otthus den Sieg kosten können, als Gyügawan im Eifer des Gefechts im Alleingang einen "Putnik" (vgl. Glanzloser Sieg im Derby ASV III vs Karlsfeld II) versuchte. Aber auch dieser Fehler konnte ausgemerzt werden und nach einer Endphase, in der beide Armeen sichtlich von Müdigkeit geplagt wurden, gab sich die gegnerische Partei geschlagen - der Sieg wurde ausgerufen. 31 taktische Punkte konnten am Ende erobert werden, wobei nur 22 verloren wurden.

Sichtlich stolz und beflügelt durch ihre durch den Sieg gefühlt zurückgewonnene Jugend kehrten die Recken im Wirtshaus "the Cockwirt" (engl.: Zum Hanhenwirt) ein und feierten beim Genuss von Met und frischem Wildschweinbraten ihren Erfolg. Dass zwar die Schlacht gewonnen, der heilige Gral jedoch im Eifer des Gefechts in Burgkirchen vergessen wurde, hatten die Ritter schon wieder vergessen. Somit lebten, sangen und lachten sie mehrere Tage und Nächte. Es wurde Frieden geschlossen mit den aufbegehrenden Hofgemeinden und das ganze Reich verbrachte viele Jahrhunderte in Eintracht und Wohlstand.

Und die Moral von der Geschicht:
Klaut dir einer deinen Gral, so gräme dich nicht!
Kämpf darum, so gut es geht,
dann zieh nach Haus' und trinke Met!

Für die Krone kämpften:
Mölzer - Der mit dem Wolf gang (äh ging), Thomasius "das Haus" Galahad und Benedikt Ambrosia als Schutzmeister, Norbert von den Hahn-Auen (3), Janitzki aus dem Osten (1), Ser Benjamin "der Thöter" Parceval (5), Mario "Flankenschütze" Putnik (6), Felix van Eßlingen (3) Graf Maximilian II, Manfred von Pangerln (3), Max aus dem Moos, Hannes Tristam-Beier, Stefan Gyügawan (4) und der hlg. Andreas von Nass&Toll (6)



Damen 4 Bezirksklasse (01.10.2017) Erstes Punktspiel der Saison